

STEUERN IM RUHESTAND
Auch im Ruhestand zählt, was netto bleibt.
Renten, Betriebsrenten, Kapitalerträge und Mieten werden unterschiedlich besteuert und teilweise mit Sozialabgaben belegt.
Wer die Unterschiede kennt, kann seine Steuerlast über den gesamten Ruhestand gezielt steuern.
BESTEUERUNG IM ALTER
Jede Einkommensquelle folgt eigenen Regeln
Wenig Steuern im Ruhestand? Für Gutverdiener mit mehreren Einkommensquellen oft nicht. Umso wichtiger ist es, die Besteuerung der einzelnen Einkünfte zu kennen und bewusst zu planen.
Wie Ihre Einkünfte besteuert werden
Gesetzliche Rente, Versorgungswerk, Basisrente: nachgelagert. Der steuerpflichtige Anteil hängt vom Jahr des Rentenbeginns ab und steigt, bis Renten ab 2058 vollständig steuerpflichtig sind. Der steuerfreie Teil wird im ersten vollen Rentenjahr als fester Betrag festgeschrieben.
Betriebsrenten aus Entgeltumwandlung: in der Regel voll steuerpflichtig.
Private Rentenversicherung: nur mit dem Ertragsanteil, abhängig vom Alter bei Rentenbeginn und deutlich niedriger.
Kapitalerträge: Abgeltungsteuer.
Mieteinnahmen: persönlicher Steuersatz.
Kranken- und Pflegeversicherung
Pflichtversicherte Rentner: Beiträge auf Renten und Versorgungsbezüge.
Freiwillig gesetzlich Versicherte: zusätzlich auf Mieten und Kapitalerträge.
Privatversicherte: einkommensunabhängige Beiträge.
Wo Gestaltung möglich ist
Rente oder Kapital bei Betriebs- und Privatrenten
Zeitpunkt von Auszahlungen und Verteilung über mehrere Jahre
Reihenfolge der Entnahmen
Erste Ruhestandsjahre: Wenn das Einkommen noch niedriger ist, lassen sich Einkünfte gezielt steuergünstig realisieren.
Ehepaare: Verteilung der Einkünfte zwischen beiden Partnern
Rechnen, bevor entschieden wird. Die Steuerberatung im Einzelfall liegt bei Ihrem Steuerberater. In der Ruhestandsplanung berechne ich die steuerlichen Folgen der Varianten und stimme die Umsetzung mit ihm ab.
Steuern im Zusammenhang
Die Besteuerung im Ruhestand wirkt auf diese Bausteine:
Quellen kennen. Zeitpunkte planen. Steuerlast steuern.
„Im Ruhestand entscheidet nicht die Bruttorente, sondern das, was davon bleibt.“

