

ENTNAHMEPLANUNG
Ein Einkommen, das bleibt.
Im Ruhestand wird Vermögen zum Gehalt. Wie viel Sie entnehmen, in welcher Reihenfolge und aus welcher Quelle, bestimmt, wie lange es reicht.
Eine durchdachte Entnahmeplanung macht Ihr Einkommen planbar.
REGELMÄSSIGES EINKOMMEN
Aus Vermögen wird ein monatliches Einkommen
Im Ruhestand setzt sich Ihr Einkommen aus mehreren Quellen zusammen. Gesetzliche Rente oder Versorgungswerk, Betriebsrenten, private Renten, Mieteinnahmen und Entnahmen aus dem Vermögen. Die Entnahmeplanung ordnet sie zu einem stabilen Einkommen.
1. Die Höhe
Sie ergibt sich aus Bedarf, Vermögen und der Frage, ob das Kapital erhalten oder verbraucht werden soll.
Zu hoch gefährdet das Vermögen im hohen Alter, zu vorsichtig verschenkt Lebensqualität.
2. Die Struktur nach Zeithorizont
Kurzfristig: Kapital für die nächsten Jahre sicher und liquide.
Mittelfristig: in stabilen Anlagen.
Langfristig: weiterhin am Aktienmarkt.
Der Vorteil: In einer Krise entnehmen Sie aus den Reserven und müssen keine Aktien zu Tiefstkursen verkaufen.
3. Die Reihenfolge
Welche Quelle wann genutzt wird, beeinflusst die Steuerlast erheblich.
Dazu gehört die Wahl zwischen Rente und Kapital bei Betriebsrenten und privaten Rentenversicherungen.
Rente oder Entnahmeplan?
Lebenslange Rente: sichert das Risiko, sehr alt zu werden; dafür unflexibel und nicht vererbbar.
Entnahmeplan aus dem Depot: flexibel und vererbbar; trägt dafür Marktrisiko und Langlebigkeitsrisiko.
Oft am besten: ein Sockel aus lebenslangen Renten für die Grundkosten, ergänzt durch flexible Entnahmen.
Ein Plan, der mitgeht. Märkte, Ausgaben und Lebensumstände ändern sich. Die Entnahme wird regelmäßig überprüft und angepasst, ohne das Gesamtkonzept zu gefährden. Welche Entnahmehöhe und Reihenfolge für Ihr Vermögen trägt, lässt sich konkret durchrechnen.
Einkommen im Ruhestand
Die Entnahmeplanung verbindet diese Bausteine:
Richtige Höhe. Klare Struktur. Kluge Reihenfolge.
„Ein gutes Entnahmekonzept bezahlt die Rechnungen – auch wenn die Börse gerade fällt.“

