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STEUERLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Nach Steuern wird abgerechnet.

Was von Ihrer Rendite bleibt, hängt nicht nur von der Anlage ab, sondern auch davon, wie und wo sie gehalten wird.

Eine durchdachte steuerliche Struktur kann über die Jahre einen erheblichen Unterschied machen.

STEUERN BEI DER GELDANLAGE

Die Nettorendite im Blick

Kapitalerträge aus Zinsen, Dividenden und Kursgewinnen im Privatvermögen unterliegen in Deutschland grundsätzlich der Abgeltungsteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Jedes Jahr bleiben Erträge bis zum Sparer-Pauschbetrag steuerfrei, für Ledige bis zu 1.000 Euro, für zusammen veranlagte Ehepaare bis zu 2.000 Euro. Freistellungsaufträge sollten deshalb sinnvoll auf die Banken verteilt sein.

Bei Investmentfonds und ETFs gelten eigene Regeln. Ein Teil der Erträge ist je nach Fondsart steuerfrei, bei Aktienfonds 30 Prozent. Thesaurierende Fonds, die ihre Erträge nicht ausschütten, unterliegen jährlich einer Vorabpauschale. Sie wird beim späteren Verkauf angerechnet, erzeugt aber zwischenzeitlich eine Steuerbelastung ohne Zufluss.

Ein großer Vorteil liegt im Zeitpunkt. Kursgewinne werden erst beim Verkauf versteuert. Wer langfristig investiert bleibt und unnötige Umschichtungen vermeidet, lässt Kapital länger für sich arbeiten. Auch Verluste haben steuerliche Bedeutung: Sie werden in Verrechnungstöpfen geführt und können mit späteren Gewinnen verrechnet werden, bei Aktien allerdings nur mit Aktiengewinnen.

Über das private Depot hinaus stellt sich die Frage nach der richtigen Hülle. Vorsorgeverträge, Versicherungslösungen, Kinderdepots oder bei größeren Vermögen eine vermögensverwaltende Gesellschaft werden steuerlich unterschiedlich behandelt. Jede Struktur hat Vor- und Nachteile, die von Ihrem Steuersatz, Ihrem Horizont und Ihren Plänen abhängen.

Bei der Vermögensübertragung auf Kinder spielen zusätzlich Freibeträge der Schenkung- und Erbschaftsteuer eine Rolle, die sich alle zehn Jahre erneut nutzen lassen.

Die Steuerberatung im engeren Sinne ist Aufgabe Ihres Steuerberaters. Meine Aufgabe ist, die steuerlichen Folgen in jede Anlageentscheidung einzubeziehen und die Gestaltung eng mit ihm abzustimmen.

Steuern im Zusammenhang

Steuern wirken auf viele Bereiche Ihres Vermögens:

Steuern verstehen. Strukturen nutzen. Gemeinsam mit dem Steuerberater planen.

„Entscheidend ist nicht die Rendite vor Steuern, sondern das, was bleibt.“

Ist Ihr Vermögen steuerlich sinnvoll strukturiert?

Wir prüfen, wie Ihre Anlagen heute besteuert werden und wo eine andere Struktur langfristig mehr übrig lässt.

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