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FONDS, ETFS & KOSTEN

Was nach Kosten und Steuern übrig bleibt, zählt.

Ein günstiger ETF ist noch keine günstige Altersvorsorge. Anlagestruktur, Produktkosten, Förderung und Steuerstundung gehören zusammen betrachtet.

Erst die Nettorechnung zeigt, welche Lösung sich lohnt.

ANLAGE & KOSTEN

Erst die Struktur, dann das Produkt

Am Anfang steht nicht die Frage, welcher ETF gekauft wird, sondern welche Anlagestruktur Sie brauchen. Anlagehorizont, Risikotragfähigkeit, übriges Vermögen und die Aufgabe des Altersvorsorgedepots in Ihrer Planung bestimmen die Aufteilung auf Regionen, Branchen und Anlageklassen. Mehr Fonds bedeuten dabei nicht automatisch mehr Streuung: Mehrere ETFs können dieselben großen Unternehmen enthalten.

Erst danach folgt die Auswahl der Fonds und ETFs, mit denen sich die Struktur möglichst effizient umsetzen lässt.

Bei den Kosten gibt es mehrere Ebenen: Vertrags- oder Depotkosten, laufende Fondskosten, Transaktions- und Verwaltungskosten. Wichtig ist auch, welcher Teil Ihres Beitrags tatsächlich investiert wird. Beim Standarddepot ist die jährliche Renditeminderung durch Kosten gesetzlich auf 1,0 Prozent gedeckelt. Abschlusskosten müssen künftig über die gesamte Ansparphase verteilt werden, was spätere Wechsel erleichtert.

Ein reiner Kostenvergleich mit dem freien ETF-Depot greift trotzdem zu kurz. Dort mag der ETF günstiger sein, dafür mindern Abgeltungsteuer und Vorabpauschale laufend das investierte Kapital. Im Altersvorsorgedepot bleibt dieses Kapital während der Ansparphase investiert. Gleichzeitig kann ein teurer Vertrag einen großen Teil von Förderung und Steuerstundung wieder aufzehren. Förderung macht Kosten also nicht unwichtig, sondern eine vollständige Rechnung wichtiger.

Besonders deutlich wird das bei Einzahlungen über den geförderten Betrag hinaus. Hier stehen sich nur noch Steuerstundung und Kosten gegenüber, ergänzt um die eingeschränkte Verfügbarkeit.

Auch während der Laufzeit bleibt die Struktur relevant. Ein Portfolio, das mit 35 passt, muss es mit 62 nicht mehr. Regelmäßige Überprüfung und Anpassung gehören dazu.

Was kostet Ihr Altersvorsorgedepot wirklich?

Für einen fairen Vergleich betrachten wir diese Themen:

Struktur festlegen. Kosten prüfen. Netto rechnen.

„Entscheidend ist nicht die niedrigste Kostenquote, sondern welches Vermögen nach Kosten und Steuern bei Ihnen ankommt.“

Welche Anlagestruktur passt zu Ihrem Altersvorsorgedepot?

Wir legen zuerst die Vermögensstruktur fest und wählen dann die Fonds und ETFs, die sie kosteneffizient umsetzen.

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