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ANLAGEKLASSEN

Jede Anlageklasse hat eine Aufgabe.

Aktien, Anleihen, Immobilien, Gold, Rohstoffe, Krypto: Jede Anlageklasse verhält sich anders – bei Inflation, in Krisen, über lange Zeiträume.

Ein Portfolio entsteht nicht aus den besten Einzelanlagen, sondern aus dem richtigen Zusammenspiel.

BAUSTEINE DES VERMÖGENS

Von der Liquidität bis zur Beimischung

Jede Anlageklasse hat eine Aufgabe. Ihre Rangfolge bestimmt, in welcher Reihenfolge Vermögen aufgebaut wird.

 

Liquidität

 

  • Tagesgeld und Geldmarkt sichern Hand­lungs­fä­hig­keit für Notfälle und absehbare Ausgaben.

  • Eine reale Rendite nach Steuern und Inflation erwirt­schaf­ten sie meist nicht.

 

Anleihen

 

  • Verliehenes Kapital mit festem Zins; das Risiko hängt von Bonität und Laufzeit ab.

  • Steigen die Marktzinsen, fallen die Kurse – umso stärker, je länger die Restlaufzeit.

  • Hochwertige Anleihen stabilisieren und liefern planbare Erträge, etwa für Entnahmen im Ruhestand.

 

Aktien

 

  • Langfristig die ren­di­te­stärks­te liquide Anlageklasse.

  • Rückgänge von 30 bis 50 Prozent kommen in jedem Anlegerleben vor.

  • Breit gestreut hat der Markt historisch jede Krise überstanden – wenn man nicht zum falschen Zeitpunkt verkaufen musste.

 

Immobilien

 

  • Laufende Erträge und Sach­wert­cha­rak­ter, aber viel gebundenes Kapital, schwer teilbar, oft kre­dit­fi­nan­ziert.

  • Für viele bereits die größte Position – sie gehört in die Aufteilung des übrigen Kapitals.

 

Gold

 

  • Kein laufender Ertrag, aber oft Stabilisator in Krisen und bei Ver­trau­ens­ver­lust in Währungen.

  • Physisches Gold und Gold­wert­pa­piere mit Lie­fer­an­spruch nach einem Jahr steuerfrei, Anlagegold umsatz­steu­er­frei.

  • Üblich: Beimischung im einstelligen Pro­zent­be­reich.

 

Rohstoffe

 

  • Meist über Ter­min­kon­trakte abgebildet; beim Rollen entstehen Verluste, wenn spätere Kontrakte teurer sind – selbst bei steigenden Preisen.

 

Kryp­to­wäh­run­gen

 

  • Jüngste und schwan­kungs­stärkste Anlageklasse, ohne laufenden Cashflow, mit hohem Total­ver­lust­ri­siko einzelner Werte.

  • Nur ein kleiner Anteil, dessen vollständigen Verlust Sie verkraften.

  • Gewinne derzeit nach einem Jahr steuerfrei; geplant ist die Ab­gel­tung­steu­er für ab 2027 erworbene Kryptowerte.

 

Entscheidend ist die Rolle im Ganzen. Nicht welche Anlageklasse gerade vorne liegt, sondern welche Aufgabe jede in Ihrem Vermögen übernimmt: Sicherheit, Ertrag, Wachstum oder Schutz. Daraus ergibt sich Ihre Asset Allocation.

 

 

 

Anlageklassen im Zusammenhang

Die Aufteilung des Vermögens berührt diese Themen:

Aufgaben definieren. Klassen gewichten. Disziplin halten.

„Diversifikation heißt nicht, alles zu besitzen. Sondern zu wissen, warum man etwas besitzt.“

Welche Aufgabe hat jede Anlage in Ihrem Vermögen?

Wir ordnen Ihr Vermögen nach Anlageklassen und prüfen, ob die Gewichtung zu Ihren Zielen und Ihrer Risikotragfähigkeit passt.

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