

VERMÖGENSBILANZ
Klarheit beginnt mit einer vollständigen Bilanz.
Wer seine Finanzen steuern will, muss sie zuerst vollständig kennen – mit allen Werten, Verpflichtungen und Verträgen.
Die Vermögensbilanz ist das Fundament jeder weiteren Entscheidung.
BESTANDSAUFNAHME
Was Ihnen gehört – und was Sie verpflichtet
Viele Menschen mit gutem Einkommen können ihr Vermögen nur grob beziffern. Das liegt selten an Nachlässigkeit: Konten, Depots, Immobilien, Beteiligungen, Versicherungen und Darlehen sind über Jahre bei verschiedenen Anbietern entstanden.
Die Vermögensbilanz
Aktivseite: Bankguthaben, Wertpapiere, Immobilien zu realistischen Marktwerten, Unternehmensbeteiligungen, Guthaben aus Vorsorgeverträgen.
Passivseite: Immobiliendarlehen, Kredite, Bürgschaften, andere Verpflichtungen.
Differenz: Ihr Nettovermögen – die Zahl, an der sich jede weitere Planung messen lässt.
Wichtiger als die Summe: die Struktur
Wie liquide ist Ihr Vermögen?
Wie stark hängt es von einer Anlage oder dem eigenen Unternehmen ab?
Wie viel ist tatsächlich für Ihre Ziele verfügbar? Ein hohes Nettovermögen, das überwiegend in der selbst genutzten Immobilie steckt, bietet im Ernstfall wenig Spielraum.
Alle laufenden Verträge
Versicherungen, Sparpläne, Vorsorgeverträge, Darlehen mit Zinsbindungen.
Für jeden: was er kostet, was er leistet, wann er endet.
So werden Doppelungen, vergessene Verträge und auslaufende Konditionen sichtbar.
Was sich nicht in Euro ausdrücken lässt
Familienstand, Güterstand, Kinder, berufliche Situation, bestehende Verfügungen – sie bestimmen, welche Lösungen überhaupt infrage kommen.
Einmal aufwendig, dann fortgeschrieben. Danach wird die Bestandsaufnahme in der laufenden Betreuung nur noch aktualisiert und bleibt die verlässliche Grundlage aller Entscheidungen.
Die nächsten Schritte
Auf der Vermögensbilanz bauen alle weiteren Bausteine auf:
Vollständig. Strukturiert. Fortschreibbar.
„Was man nicht vollständig kennt, kann man nicht gezielt steuern.“

