

VERTRETER, BERATER, MAKLER
Wissen Sie, für wen Ihr Berater arbeitet?
Hinter dem Begriff „Finanzberater“ stehen rechtlich sehr unterschiedliche Rollen – mit unterschiedlichen Pflichten, Auswahlmöglichkeiten und Interessen.
Wer die Unterschiede kennt, kann Empfehlungen besser einordnen.
ROLLEN UND PFLICHTEN
Drei Rollen, drei Loyalitäten
„Finanzberater“ ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Maßgeblich ist, mit welcher Erlaubnis jemand arbeitet und in wessen Auftrag. Im Versicherungsbereich unterscheidet das Gesetz klar drei Rollen.
Die drei Rollen
Versicherungsvertreter: steht im Lager des Versicherers und vertreibt dessen Produkte. Ein Ausschließlichkeitsvertreter bietet nur einen Konzern an – das begrenzt die Auswahl von vornherein.
Versicherungsmakler: steht rechtlich im Lager des Kunden, muss eine hinreichende Zahl von Anbietern vergleichen und haftet selbst für Beratungsfehler. Vergütet meist über eine Courtage in der Prämie.
Versicherungsberater: arbeitet ausschließlich gegen Honorar des Kunden, darf keine Vergütung von Versicherern annehmen; vor allem für die Prüfung bestehender Verträge.
Bei Geldanlagen
Anlageberatung gegen Provision oder als Honorar-Anlageberatung – dann müssen Provisionen an den Kunden weitergegeben werden.
Vermögensverwalter entscheiden im Rahmen eines Mandats selbst, meist gegen eine Gebühr auf das verwaltete Vermögen.
Prüfen Sie die Erstinformation
Vor der ersten Beratung: Status, Registrierungsnummer, Art der Vergütung.
Die Angaben lassen sich im öffentlichen Vermittlerregister prüfen.
Wichtiger als die Rolle: die Arbeitsweise
Analysiert jemand Ihre gesamte Situation?
Vergleicht er Alternativen nachvollziehbar?
Legt er offen, wie er bezahlt wird?
Transparenz von Anfang an. Meinen Status und meine Vergütung finden Sie in meiner Erstinformation und im Impressum. Wie ich arbeite und abrechne, erkläre ich Ihnen im ersten Gespräch – bevor es um ein einzelnes Produkt geht.
Warum ich als Makler mit MLP arbeite und welche Leistungen ich auch auf Honorarbasis anbiete, lesen Sie unter Warum MLP.
Beratung im Zusammenhang
Die Wahl des Beraters berührt diese Themen:
Status prüfen. Vergütung kennen. Empfehlungen verstehen.
„Die wichtigste Frage an einen Berater lautet nicht, was er empfiehlt – sondern warum.“

